Unwille

Unwille

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Un|wil|le ['ʊnvɪlə], der; -ns:
Missfallen, das sich in Ungehaltenheit, Gereiztheit, unfreundlicher oder ablehnender Haltung äußert:
sie äußerte unverhohlen ihren Unwillen; sein angeberisches Benehmen erregte heftigen Unwillen.
Syn.: Ärger, Groll, Unmut, Verdruss, Verstimmung, Zorn.

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Ụn|wil|le 〈m. 26; unz.〉 Ärger, Verdruss, leichter Zorn; oV Unwillen ● seinem \Unwillen Luft machen 〈fig.; umg.〉 deutlich sagen, worüber man sich ärgert; jmds. \Unwillen erregen, hervorrufen; sein \Unwille richtet sich bes. gegen mich; ich konnte meinen \Unwillen nicht länger zurückhalten; etwas mit \Unwillen bemerken; die Entscheidung wurde sehr zum \Unwillen des Vorsitzenden getroffen

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Ụn|wil|le, der; -ns, (selten:) Ụn|wil|len, der; -s [mhd. unwille, ahd. unwill(id)o] (geh.):
lebhaftes Missfallen, das sich in Ungehaltenheit, Gereiztheit, unfreundlicher od. ablehnender Haltung äußert:
jmds. Unwillen erregen, hervorrufen.

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Ụn|wil|le, der; -ns, Ụn|wil|len, der; -s [mhd. unwille, ahd. unwill(id)o] (geh.): lebhaftes Missfallen, das sich in Ungehaltenheit, Gereiztheit, unfreundlicher od. ablehnender Haltung äußert: jmds. Unwillen erregen, hervorrufen; dass sein Unwillen sich auf sie als die Überbringerin einer Nachricht richtete (H. Gerlach, Demission 104).

Universal-Lexikon. 2012.

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